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Mittwoch, 19. Dez. 2018
8:45 Uhr Kurpfalzhalle

Drei Bauabschnitte sollen die Geschwister-Scholl-Schule als Gemeinschaftsschule fit machen – Erster Bauabschnitt bis 2021

Von Thomas Frenzel

Leimen. Von der Otto-Graf-Realschule und der Turmgrundschule in Leimen-Mitte einmal völlig abgesehen, die in den nächsten Jahren einen Investitionsbedarf von mehreren Millionen Euro haben: Allein um die Geschwister-Scholl-Schule in St. Ilgen zukunftsfähig zu machen, muss die Große Kreisstadt tief in die Tasche greifen. Die vom Gemeinderat beschlossene Einrichtung einer dreizügigen Gemeinschaftsschule mit Ganztagsgrundschule kostet nach heutiger Grobschätzung mindestens 24,0 Millionen Euro.

Das war die Botschaft, die Stefan Peters vom Ludwigshafener Architekturbüro Sander-Hofrichter den Stadtmüttern und -vätern für deren Weg in die Sommerpause parat hatte. Die Räte zeigten sich wenig überrascht: Sie fassten die mit diesen Kosten verbundenen Entscheidungen einstimmig.

Die Architekten aus Ludwigshafen hatten gemeinsam mit der Geschwister-Scholl-Schule das Raumprogramm der Zukunft entwickelt. Stefan Peters zufolge geht diese Planung vom gewünschten Endzustand aus – das ist die erwähnte Gemeinschafts- und Grundschule mit Ganztagsbetrieb – und mündete in ein förderfähiges Raumprogramm.

Peters nutzte bei seiner Präsentation griffige Formulierungen. Die Scholl-Schule „verabschiedet sich von der klassischen Flurschule“ und auch die zentralen Lehrerzimmer werden ausgedient haben. Sie weichen „Lehrer-Team-Stationen“, die inklusive Garderoben baulich dort angesiedelt werden, wo sie als Anlaufpunkte einer schulintern mobilen Lehrerschaft benötigt werden.

Dazu entwickelten die Ludwigshafener Architekten drei Bauabschnitte, die konzeptionell miteinander verwoben sind. Der gegenwärtig eingeschossige Schultrakt im Bereich der abknickenden Pestalozzistraße wird durch einen dreigeschossigen Neubau ersetzt: Das neue Erdgeschoss erhält einen zentralen Schuleingang, den es bislang nicht gibt, und dazu die neue Mensa. In den beiden Obergeschossen finden sich die Klassenräume der Gemeinschaftsschule.

In einem zweiten Bauabschnitt weicht der westlich angrenzende Gebäudetrakt; er wird durch einen zweigeschossigen Neubau ersetzt. Hier kommt die neue Grundschule unter. Der dritte Bauabschnitt beinhaltet die Sanierung und Umnutzung der bestehenden dreigeschossigen Schulgebäude, die in Richtung Aegidius- und Kurpfalzhalle stehen. Im Zuge dieser Investitionen verschwinden die frei und einzeln stehenden Schulgebäude mit den Bezeichnungen „Haus B“ und „Haus C“. Aus Sicht der Architekten sind sie für einen wirtschaftlichen Schulbetrieb nicht mehr tragbar.

Diese Gesamtschau suchte Oberbürgermeister Hans D. Reinwald wohl vor allem mit Blick auf die immensen Gesamtkosten zu relativieren: Aktuell gehe es lediglich um den ersten Bauabschnitt; der sei für die beantragte Gemeinschaftsschule nötig. Und hier sei die mittelfristige Finanzierung gesichert. Alles weitere ordnete der Rathauschef der Kann- und Wunschebene zu.

Dabei wiegt schon allein dieser erste Bauabschnitt schwer: grob geschätzte 12,5 Millionen Euro. Die werden nach Worten von Architekt Peters bis zum Schuljahresbeginn 2021/2022 fällig. So lange dürfte es dauern, bis der Wunsch nach einer modernen Gemeinschaftsschule auch erste bauliche Formen angenommen hat. Baubeginn wäre demnach im Sommer 2019

Das gemeinderätliche Nachfragen nach exakten Kostenschätzungen brachte kein Ergebnis. Der Architekt verwies auf die noch ausstehenden Fachplanungen für Statik, Sanitär und Elektroarbeiten. Erst danach sehe man klarer.

Unbeantwortet blieben auch andere Fragen. Wo denn der „wichtigste Mann der Schule, der Hausmeister“ untergebracht sei, wollte Ralf Frühwirt (GALL) wissen. Wann erfolge der Abriss der erwähnten Solitärhäuser B und C, fragte Wolfgang Krauth (SPD). Werde die für den ersten Bauabschnitt erforderliche neue Haustechnik auch für die weiteren Bauabschnitte konzipiert? Das interessierte Hans Appel (CDU).

Und: Werde die Statik so ausgerichtet, so GALL-Frühwirt, dass die neuen Dächer für Fotovoltaik-Anlagen der Bürger-Energie-Genossenschaft Leimen genutzt werden könnten? Frühwirt ist bei dieser Genossenschaft, die auch Gewinn ausschüttet, im Aufsichtsrat. Klaus Feuchter (FDP) wollte hingegen sicher gehen, dass die Gemeinschaftsschule auch ohne die Verwirklichung des dritten Bauabschnitts funktioniere. Dieser Bauabschnitt sei lediglich eine Sanierung im Bestand, sagte Architekt Peters.

Das vorgestellte Raumkonzept mit seinen drei Bauabschnitten wurde einstimmig zur Kenntnis genommen. Das galt auch für die Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel für den ersten Bauabschnitt. Einstimmig erfolgten auch die Auftragsvergaben für die erforderlichen Fachplanungen. Bei der Auftragsvergabe für die Tragwerksplanungen meldete Stadtrat Klaus Feuchter – von Beruf selbstständiger Statikingenieur mit Büro in Mannheim – Befangenheit an und nahm an der Abstimmung nicht teil.

Dateien:
Die Zukunft kostet 24 Millionen Euro
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RNZ-Artikel vom 1. August 2018 zum Neubau der GSS-St.Ilgen

Autor Thomas Frenzel (RNZ)
Datum 01.08.2018
Dateigröße 113.61 KB
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