GESCHWISTER-SCHOLL-SCHULE

GRUND- UND WERKREALSCHULE

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GSS-St.Ilgen ::: Schule im Team

Im Weihnachtsdorf von St.Ilgen am 2. Adventssamstag

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Der Schülerchor der Geschwister-Scholl-Schule unter Leitung von Carolin Samuelis-Overmann präsentierte auch in diesem Jahr bei der Eröffnung des Weihnachtsdorfes stimmungsvolle Lieder, die mit Liebe zum Detail vorgetragen wurden. Bei „Im Schein der Kerzen“ leuchteten Lichter auf. Das „ABC - wer kommt da durch den Schnee“ wurde mit Karten veranschaulicht und bei „Rudolf, das kleine Rentier“ waren Rentier und Nikolaus persönlich anwesend! Für ihre Beiträge erhielten die Schülerinnen und Schüler sehr viel Beifall.

Unter den Zuhörern warteten bereits aufgeregt die Gewinner des Luftballon-Wettbewerbs. Ca 150 Luftballons waren beim Herbstfest der Geschwister-Scholl-Schule am 15.Oktober auf die Reise geschickt worden. 10 Karten wurden gefunden und zurückgeschickt. Die Gewinner waren von der Vorsitzenden des Fördervereins, Karin Afrath-Weißer, persönlich eingeladen worden und bekamen nun von Konstanze Stöckermann- Borst, der Schulleiterin der Geschwister-Scholl-Schule, ein Päckchen überreicht. Jeder Gewinner freute sich über eine Tafel Luftschokolade und Gutscheine für  Waffel und Kinderpunsch, die gleich auf dem Weihnachtsmarkt eingelöst wurden. Dazu gab es noch zwei Postkarten mit Fotos vom Herbstfest, verbunden mit der Bitte, sich damit bei den Findern für das Zurückschicken der Karten zu bedanken!

Gelandet waren die Luftballons in Eberbach, Mosbach, Waldbrunn, im Elztal, Buchen und Sindringen. Bis zu den Fundorten in Wertheim und Königheim waren die Ballons jeweils 73 km weit geflogen, deshalb teilten sich Inga Nowarra und Fabian Szilagyi den zweiten Platz. Der Siegerballon von Elias Nouira hatte bis Ilshofen 94 km zurückgelegt. Inga, Fabian und Elias erhielten als zusätzliche Überraschung einen Buchpreis, der wie alle anderen Preise vom Förderverein spendiert wurde.

 

Spiel des Jahres am Mittwoch, den 21.Dezember 2016

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Diesjähriges Sicherheitstraining an der Geschwister-Scholl-Grundschule

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„Darf ich mit dem Mann einfach mitfahren? Wie verhalte ich mich, wenn ich auf dem Spielplatz angesprochen werde? Und was mache ich, wenn ich alleine zu Hause bin und es an der Tür klingelt?“ Solche und weitere Fragen wurden beim diesjährigen Sicherheitstraining der Zweitklässler der Geschwister-Scholl-Schule besprochen. Frau Wolf und Herr Breitsch von der Polizei Leimen kamen wieder an die Schule und führten mit der Schulsozialarbeiterin Susanne Siebler das zweistündige Sicherheitstraining durch. Hierbei sollten die Zweitklässler für ein richtiges Verhalten in Gefahrensituationen anhand von Rollenspielen, Gesprächen und Filmsequenzen mit anschließender Reflexion sensibilisiert werden. Abschließend bekamen die Kinder eine Kindernotfallkarte, auf der wichtige Telefonnummern notiert werden können und wenige Tage später eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme überreicht. Nun waren sie kleine „Profis“ in diesem Bereich und wussten ganz genau, was man tun muss, um sich sicher (unterwegs) zu fühlen.

Letztes Jahr wurde dieses Training an der Geschwister-Scholl-Schule eingeführt und ging in diesem Schuljahr in die zweite Runde. Die Rückmeldung der Kinder, Eltern und Lehrkräfte war äußerst positiv. Auch noch Tage danach war dieser doch außergewöhnliche Besuch Thema in der Grundschule. Im nächsten Schuljahr dürfen wir gespannt sein, ob wir erneut Frau Wolf und Herrn Breitsch zum jährlichen Sicherheitstraining bei uns begrüßen dürfen.

 

45. Flohmarkt „Schlümpfe“ am 13.11.2016

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Am 13.November 2016 fand in der Kurpfalzhalle der 45.Flohmarkt „Schlümpfe“ statt, der seit einigen Jahren von der Geschwister-Scholl-Schule in Zusammenarbeit mit ihrem Förderverein organisiert wird. Das Angebot an Kinderkleidung und Spielsachen auf  über 100 vermieteten Tischen war vielseitig und umfangreich. Dank der Kuchenspenden von Eltern aller Klassen konnten die zahlreichen Besucher nach ihren Einkäufen Kaffee und Kuchen genießen.

Beim Verkauf von Kuchen, Würstchen und Getränken packten das Schulleitungsteam, Frau Stöckermann-Borst und Frau Grubisic, einige Eltern und das Team des Förderverein kräftig mit an. Bei der Bewirtung, ebenso wie beim Auf- und Abbau der Tische und Stühle half zuverlässig und freundlich eine 9.Klasse zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Hübner. Bei ihnen und allen Eltern, die uns unterstützt haben, bedanken wir uns sehr herzlich!

Die Einnahmen des Flohmarktes fließen vollständig in Schulprojekte wie z.B. die Schülerbücherei oder die Gewaltprävention. In guter Tradition erhalten zudem die Neuntklässler einen Zuschuss für ihre Klassenfahrt.

Der 46.Flohmarkt wird am 19.März 2017 stattfinden.

 

Sie wurden aus dem Schlaf gerissen, um in den Tod zu reisen

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Gedenkstunde anlässlich der Verschleppung jüdischer Mitbürger ins Internierungslager Gurs

Von Sabine Geschwill

Leimen. Die schrecklichen Verbrechen der Nationalsozialisten liegen schon lange zurück. Ihre Folgen bleiben aber unvergessen, sie sind in den Köpfen einer ganzen Nation verankert. Das Hitler-Regime forderte viele Opfer, darunter auch vier jüdische Mitbürger aus Leimen. Das Ehepaar Hugo und Karolina Mayer sowie Karoline Bierig und ihre Tochter Selma wurden, wie viele jüdische Mitbürger aus den Städten und Dörfern Badens und der Pfalz, am frühen Morgen des 22. Oktober 1940 von den Männern der Gestapo aus dem Schlaf gerissen und aufgefordert, sich in kürzester Zeit reisefertig zu machen. Sie sollten auf Befehl in Sonderzügen in das französische Internierungslager Gurs am Rande der Pyrenäen deportiert werden. Es sollte ihre letzte Reise werden: Sie führte direkt in den Tod. Hugo Mayer starb in Gurs, die anderen Leimener Juden in Auschwitz.

Um an das traurige Schicksal dieser unschuldigen Mitbürger und an die vielen Tausend Opfer des Nazi-Regimes zu erinnern, hatte Oberbürgermeister Hans D. Reinwald am Jahrestag der Pogromnacht zusammen mit den Pfarrern Leimens zu einer Gedenkstunde ins Foyer des historischen Rathauses eingeladen. Seit der Machtübernahme der Nationalsozialisten und spätestens seit den schändlichen Nürnberger Rassegesetzen und der Pogromnacht am 9. November 1938 war das Leben der Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland unerträglich geworden.

„Wir Nachgeborenen vermögen uns die Angst und den Schrecken dieser Lebensbedingungen kaum vorzustellen“, stellte der Oberbürgermeister in seiner Ansprache hervor. Er machte sehr deutlich, dass man aus den damaligen schrecklichen Ereignissen eine Lehre ziehen sollte und der Ausgrenzung von Menschen aufgrund von Herkunft, Hautfarbe oder Glauben vehement entgegentreten müsse. „Viele Reden werden wieder in Deutschland gehalten, die menschenverachtendes und gehässiges Gedankengut verbreiten“, sagte Hans D. Reinwald. „Das darf nicht sein, dagegen müssen wir uns mit aller Kraft wehren.“ Dies sei eine Aufgabe für alle, betonte der Rathauschef.

Die Gedenkfeier fand nicht ohne Grund im Foyer des Rathauses statt. Dort wurde nämlich vor zwei Jahren in Erinnerung an die Leimener Opfer ein Gedenkstein aufgestellt. Die Idee dazu hatten im Rahmen eines Schulprojektes an der Geschwister-Scholl-Schule die damaligen Schülerinnen Katharina Belman, Sabina Kinderknecht und Anastasia Gammermajster. Der Gedenkstein selbst wurde vom Leimener Steinmetz Udo Baumgärtner aus Sandstein geschaffen. Ein Pendant dieses Monuments hat seinen Platz in Neckarzimmern gefunden. Dort wurde eine Gedenkstätte für alle Opfer aus 137 badischen Gemeinden eingerichtet. Der Leimener Gedenkstein soll nach dem einvernehmlichen Beschluss des Gemeinderates im Bereich des neuen Rathauses seinen endgültigen Platz finden.

Gemeinsam mit Lehrer und Projektbetreuer Martin Delfosse nahmen die ehemaligen Schülerinnen der Geschwister-Scholl-Schule an der Gedenkstunde teil und lasen Auszüge aus Briefen der verschleppten Leimener Juden. Für die passende musikalische Untermalung der Gedenkstunde sorgte Vladimir Rivkin von der Musikschule.

Sie wurden aus dem Schlaf gerissen, um in den Tod zu reisen

RNZ-Artikel vom 11.November 2016 zur Gedenkstunde anlässlich der Verschleppung jüdischer Mitbürger ins Internierungslager Gurs

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